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  4. Mai Hl. Richard Reynolds Priester und Märtyrer   Gedenktag Er wurde um 1487 geboren. Es gibt keine Kenntnis über seinen Geburtsort und seine Familie. Er konzentrierte sich 1531 an der Universität von Cambridge auf die Theologie und war besonders mit Latein, Griechisch und Hebräisch vertraut. Sein Herzensanliegen war die fortwährende Vertiefung ins Studium der Theologie und das direkte Studium der Heiligen Schrift in ihrer Originalsprache. Während seines Studiums reifte seine Berufung zum Ordensleben, und er trat in die Abtei der Birgitten-Mönche in Sion ein, die 1415 in Isleorth von König Heinrich V. gegründet worden war. Er übernahm die birgittinische Regel, machte im Maßhalten und im Gebet seine persönlichen Erfahrungen mit Gott und empfing Weisheit, die ihn zu einem berühmten Prediger und gefragten spirituellen Berater machte. Kurz vor dem 20. April 1535 wurde er verhaftet, weil er sich zusammen mit anderen Birgitten-Mönchen geweigert hatte, die Ehe Heinrichs VIII.
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SCHWESTER M. MADDALENA MOCCIA O.Ss.S.

  Dienerin Gottes SCHWESTER M. MADDALENA MOCCIA O.Ss.S. Sie wurde am 1. August 1898 in Neapel geboren und verbrachte dort ihre Kindheit in einer sehr wohlhabenden Familie, die der religiösen Bildung ihrer Töchter leider wenig Beachtung schenkte. 1913 wurde sie in das Kollegium der Ursulinenschwestern in Rom an der Via Nomentana aufgenommen. Hier vertiefte sie ihre Glaubenserfahrung bis zur Reifung ihrer religiösen Berufung. Was sie im November 1915 nach ihren Exerzitien bei den Ursulinen in Rom schrieb, ist bedeutsam: "Bevor ich dieses heilige Haus Gottes betrat und mich in der Gesellschaft dieser heiligen, großherzigen Bräute Christi befand, hatte ich mir nie vorgestellt, was eine Retraite bedeutet, jetzt erst verstehe ich es! Zweimal habe ich erlebt, was eine Retraite sein kann, was für eine Freude, was für eine Wonne! Niemals auf der Welt hatte ich meinen lieben Jesus gehört und gekannt, so wie ihn jetzt die Ursulinen mir bekannt gemacht haben. Ich hatte ihn nie angebetet u

MUTTER M. CATHERINE FLANAGAN O.Ss.S.

  Dienerin Gottes MUTTER M. CATHERINE FLANAGAN O.Ss.S. Sie wurde am 17. Juli 1892 in London als Tochter irischer Eltern in einer familiären Atmosphäre besonderer Strenge und emotionaler Sensibilität geboren. Von Kindheit an wurde sie im sakramentalen Leben und in der liturgischen Anbetung erzogen, die sie sehr liebte. Durch ihre Kontakte zu Pater Benedikt Williamson, Pfarrer der Kirche St. Gregor in London, kam sie im September 1911 im Haus der heiligen Birgitta an der Piazza Farnese an, um Gottes Ruf zu folgen und Mitglied der ersten birgittinischen Gemeinschaft in Rom zu werden. Zwischen 1913 und 1915 schloss sie ihre erste Ausbildung mit den zeitlichen Gelübden ab. Sie blieb bis 1927 in Rom, bevor sie für ein Jahr nach Schweden geschickt wurde. Dann finden wir sie als Oberin in Lugano (1928), in England (1931), in Vadstena (1935). Danach zog sie nach Djursholm (1939), wo sie von einer unheilbaren Krankheit betroffen wurde. Ins katholische Pflegeheim nach Stockholm gebracht, verbrach

MUTTER M. RICCARDA BEAUCHAMP HAMBROUGH O.Ss.S.

Dienerin Gottes MUTTER M. RICCARDA BEAUCHAMP HAMBROUGH O.Ss.S. Sie wurde am 10. September 1887 in London geboren und schloss ihr erstes Studium bei den Schwestern vom Heiligen Herzen in England ab, wo sie auch Gesangs- und Musikkurse besuchte. Durch Pater Benedikt Williamson erhielt sie Zugang zu den Einsichten der heiligen Elisabeth Hesselblad. 1914 finden wir sie in Rom, wo sie sich endgültig an die Seite der heiligen Elisabeth stellte und auf allen Reisen in Rom und im Ausland ihre treue Schülerin und Begleiterin wurde. 1918 legte sie ihre ewigen Gelübde im Haus in der Via Corsica ab. Sie übernahm verschiedene verantwortungsvolle Aufgaben, sodass wir sie 1923 in Stockholm finden, wo nach der protestantischen Reformation die erste birgittinische Stiftung in Schweden eröffnet war. 1924 kehrte sie zurück und zog 1931 von der Via delle Isole an die Piazza Farnese. Sie blieb dort bis zu ihrem Tod.  Von 1931 bis 1966 war die Dienerin Gottes sogar in Stille und ständiger Aufmerksamkeit für

NEUE GRÜNDUNG

  Rom Bald breiteten sich die Birgittenklöster in ganz Europa aus. In der Reformationszeit kam es in dem von Birgitta gegründeten Orden zu einem Stillstand und in mehreren Ländern einschließlich Italien zu einem langsam beginnenden Niedergang. Die Rückkehr zum Geist der Regel der heiligen Birgitta wurde von Maria Elisabeth Hesselblad eingeleitet, einer schwedischen Lutheranerin, die 1902 in Amerika zum katholischen Glauben konvertierte. Sie begann ihr birgittinisches Leben 1911 in Rom und blieb der alten birgittinischen Tradition in Bezug auf den kontemplativen Aspekt, die feierliche Feier der Liturgie, die Apostolizität und das Engagement für die Einheit der Kirche treu. Von Rom aus hat sich die neue Gründung innerhalb Italiens sowie in folgenden Ländern weit verbreitet: Schweiz, Schweden, Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Finnland, Estland, Polen, Deutschland, Niederlande, Indien, Palästina, Israel, Philippinen, Indonesien, USA, Mexiko und Kuba. Heute hat der Orden 57 Häuser und

DAS ERSTE KLOSTER

                                                          Vadstena Abbey Church in Vadstena Das erste Kloster des Ordens des Allerheiligsten Erlösers der heiligen Birgitta wurde 1369 gegründet, als von Birgitta entsandte Sonderdelegierte aus Rom eintrafen mit der Aufgabe, die Umbauarbeiten des königlichen Schlosses von Vadstena (Schweden) in ein Kloster zu beginnen, das König Magnus Eriksson der heiligen Birgitta 1346 als Schenkung überlassen hatte. In den Jahren 1375 bis 1380 legte Katharina, Birgittas Tochter und erste Äbtissin des Klosters, die notwendigen Rechtsgrundlagen des neuen Ordens in Rom vor. Die von den Ordensleuten von Vadstena praktizierte Regel geht auf eine der ersten Offenbarungen Birgittas zurück, die sie kurz nach dem Tod ihres Mannes Ulf Gudmarsson empfing.

GEBET DER HEILIGEN BIRGITTA

O  Herr, komm bald und mache die Nacht hell. So wie Sterbende sich sehnen, so sehne ich mich nach dir. Sag meiner Seele, dass nichts geschehe, ohne dass du es erlaubst, und nichts, was du erlaubst, ohne Trost sei. O Jesus, Gottes Sohn, du standest stumm vor denen, die dich verurteilten. Halte meine Zunge zurück, bis ich mich besinnen kann, was und wie ich reden soll. Zeige mir den Weg und mache mich willig, ihn zu gehen. Schlecht ist es zu zögern, und gefährlich weiterzugehen. Erfülle du meine Sehnsucht und zeige mir den Weg. Ich komme zu dir wie der Verletzte zum Arzt. Gib, o Herr, meinem Herzen Ruhe. Amen.